Wir möchten auch einen Blog machen
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2009
Solche oder ähnliche Anrufe oder Emails von anderen Raiffeisenbanken erreichen mich in letzter Zeit öfters. Einerseits freue ich mich natürlich drüber, andererseits habe ich ein wenig Bedenken damit.
Wieso eigentlich? Es ist doch sehr positiv, wenn auch andere (Raiffeisen)Banken das Web 2.0 für sich entdecken und die Möglichkeiten von neuen und spannenden Instrumenten wie Blogs, Facebook oder Twitter nutzen wollen.
Natürlich ist es positiv, ich denke aber, das viele den Aufwand unterschätzen. Ein Blog ist nicht einfach eine andere Website mit einer anderen Zielgruppe. Ein einfaches Copy&Paste von Artikeln der “normalen” Homepage ist bei einem Blog fehl am Platz.
Wenn man unsere Website (www.raibalustenau.at) und unser Blog vergleicht, wird man feststellen, dass das Blog in einem anderen Stil geschrieben ist. Die Artikel sind lockerer formuliert, es kommen häufig “ich”-Formulierungen vor und die Themen sind auch nicht die gleichen. Das sind aber nur einige äußere Anzeichen.
Über das Cluetrain Manifest und die Web 2.0 Philosophie an sich zu diskutieren, füllt ganze Bücher. Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den Artikel “Heiser gezwitschert” verweisen, in dem ich versucht habe, einige Grundgedanken über das Thema Blogging und Microblogging darzulegen.
Mal so auf die Schnelle einen Web 2.0 Auftritt zusammenzuklöppeln, kann in meinen Augen fast nur schief gehen. Möglicherweise kreiert man allerdings auch sehr viele Links auf das eigene Blog, wahrscheinlich aber leider nur als Beispiel, wie man es nicht machen sollte.
Ich wünsche allen KollegInnen der Raiffeisenbanken, die sich näher mit Web 2.0 Auftritten für die Bank befassen möchten, die Geduld, sich in die Materie einzuleben und das Durchhaltevermögen, das Vorhaben danach auch nachhaltig voranzutreiben und freue mich immer, wenn ich über neue Web 2.0 Aktivitäten im Raiffeisensektor höre.
Kategorie: Über uns
1 Kommentar

28. August 2009, um 18:24 Uhr
Hm, vielleicht brauchen die auch etwas zusätzliche Hilfe. Sammle mal die Kontakte
(Workshop im Umfeld des BC LIE)?